Hummel

Auf ein neues

Ich darf freudestrahlend bekannt geben (die meisten die mich persönlich kennen wissen es bereits):

Das Mäuschen wird große Schwester 😀

Ich bin mittlerweile schon in der 15.SSW (der errechnete Geburtstermin ist der 5.Februar 2014) und doch ist es noch immer irgendwie … surreal … unwirklich … kaum zu glauben.

Vielleicht liegt es daran, dass ich vor 15 Wochen eben noch nicht einmal ahnte, das ich jetzt schwanger sein würde. Nicht das dieser Wunsch nicht schon da gewesen war, nur gab es noch keine konkreten Planungen in diese Richtung. Doch in diesem Zyklus hatten mich meine Hormone ganz kräftig im Griff und ich dachte an kaum noch etwas anderes, als an eine neue Schwangerschaft. Und dann ergab sich, das ich die beiden Laborpraktika die mir hauptsächlich noch im Weg standen nicht zwingend im Labor ableisten muss (was schwanger nun mal nicht geht) sondern dass ich alternativ auch eine umfangreicherere Auswertung machen könnte.

Ich sprach also eindringlich mit dem Mäuschen-Papa über ein zweites Kind und wann wir denn endlich die Planung eben jenes angehen würden (dass es eins geben würde stand ja von anfang an ausser Frage). „Noch nicht. Wenn die „Praktika“ geschafft sind, dann fangen wir an“ sagte dieser. Ich war echt enttäuscht. Ich wollte nicht mehr warten!

Dann kam der 15.Mai und ich war mir mittags recht sicher meinen Eisprung gehabt zu haben. Chance vertan. Dachte ich.

Weil mich das ganze aber nicht loslies – Hormone,  muss ich mehr sagen? – redete ich noch einmal mit meinem Ehegatten. Wir kamen überein es drauf ankommen zu lassen, waren allerdings beide recht sicher das es wohl nichts mehr werden würde, weil zu spät… Doch schon sofort nach dem…Akt…war ich mir irgendwie ganz sicher das es eben doch geklappt hatte.

Ich habe Frauen, die sagten sie hätten sofort nach oder sogar beim Akt der Zeugung „gewusst“ das sie schwager sind/werden würden, bisher immer nur sehr milde belächelt, um es mal nett auszudrücken. Ich konnte es mir beim besten Willen einfach nicht vorstellen, selbst wenn man ein gutes Körpergefühl hat, in diesem Moment muss schließlich noch so vieles passieren und genau passen um in einer intakten Schwangerschaft zu enden, das kann man doch gar nicht wissen!

Und doch. Ich war mir sicher. Und ehrlich erschrocken darüber. 11 Tage hielt ich aus (und war mir jeden Tag sicherer das ich schwanger war, nicht ohne das ich mir immer wieder sagte das kann gar nicht sein!) dann machte ich den ersten Test. Ganz leicht positiv, und doch wollte ich es nicht glauben. Ich wartete noch zwei weitere Tage und machte einen weiteren Test. Wieder positiv diesmal deutlicher, und jetzt endlich glaubte ich meinem Bauchgefühl!

Inzwischen bin ich mir recht sicher, diese Schwangerschaft musste so sein. Genau jetzt. Sie ist Schicksal.

Es gibt da so ein paar Dinge die einfach passen, ohne das sie mir vorher bewusst waren:

  • Der Konzeptionstermin: Der Eisrung der Mäuschen-Schwangerschaft war am Mittwoch den 15.6.11, der Eisprung dieser Schwangerschaft war am Mittwoch den 15.5.13. Exakt 23 Monate später, und am selben Wochentag. Schon irgendwie strange oder?
  • Der Altersunterschied: ich wollte immer gerne einen Altersunterschied von unter 2 Jahren. Da mein Studium aber nicht so schnell abgeschlossen war wie gedacht, verlor ich dies aus den Augen. Als ich nun den ET berechnete und merkte das die beiden wohl fast genau 23 Monate auseinander liegen würde war ich überrascht das dies nun der letztmögliche Zeitpunkt dafür gewesen ist.
  • Ich bin nicht allein Schwanger: Noch bevor ich den ersten Test machte wusste ich das eine Freundin von mir, mit der ich damals das Schwangerschafts-Schwimmen besuchte, ebefalls schwanger ist und nur 8 Tage vor mir ET hat. Was für ein Zufall! Oder Schicksal? (wir sind auch schon wieder zusammen fürs Schwimmen angemeldet 😉 )Und gestern erfuhr ich nun das eine wirklich langjährige Freundin von mir (die ich leider bei weitem nicht so oft sehe wie ich mir das wünsche) auch ein Kind erwartet und nur 2 Tage nach mir Termin hat! Unglaublich!

Bisher läuft alles ganz komplikationslos. Die ersten Wochen war ich seeehr müde, so müde das ich einmal sogar Mittags am Tisch beim Essen mit dem Mäuschen einfach eingenickt bin! Ich hatte echt vergessen das man so müde sein kann. Seit dem ist der Mittagsschlaf auch bei mir wieder fester Bestandteil des Tages. Anfangs war mir auch oft übel, Gefühlt mehr als beim Mäuschen damals. Interressanterweise war mir meistens Mittags übel, nicht so angenehm wenn man dann trotzdem Kchen muss, denn das Mäuschen musste ja was essen. Auch das ist zum Glück wieder besser.

Inzwischen hatte ich zwei Ultraschall/Vorsorgeuntersuchungen (nach dem Termin zur Feststellung der Schwangerschaft), die nächste Untersuchung ist am 15.8.  Meine Hebamme habe ich natürlich auch gleich informiert, sie kommt am 19.8. das erste mal zu mir.

Sie hat mir allerdings schon eröffnet, dass es ein Problem geben könnte was die Hausgeburt angeht. Da sich die Plazenta das letzte mal ja nicht von selbst lösen wollte ist es möglich das die Geburt kurz vor Schluss ins Krankenhaus verlegt werden muss, nur zur Sicherheit. Dies ist aber nur der Fall wenn die Plazenta das letzte mal wirklich mit der Gebährmutter verwachsen war (ich meine das war sie nicht, weiß es aber nicht mehr genau). ich muss darüber also noch mal mit meiner Frauenärztin sprechen, evtl weiß die da genaueres was das Problem mit der Plazenta war, oder ich muss im Krankenhaus den OP-Bericht anfordern, da sollte das auch drin stehen.

Ich hoffe sehr das nicht verlegt werden muss, das wäre wirklich absolut nicht das was ich will!

Meine Hebamme meinte aber auch, die Wahrscheinlichkeit das sich die Plazenta wenn sie einmal festgewachsen war, wieder an die gleiche Stelle setzt hoch ist (weshalb dann eben auch eine hohe Wahrscheinlichkeit besteht das das wieder passiert). Ich hatte das letzte mal eine Vorderwandplazenta, diesmal eine Hinterwandplazenta. Muss nichts heißen, ist aber ein Hoffnungsschimmer. Aber ich weiß ja hoffentlich bald mehr.

Tja soviel erst mal dazu! Ich hab mir jetzt erst mal einen Haufen (naja es sind drei recht dünne) Bücher zum Thema Geschwisterkind/zweites Kind organisiert, die ich mir dann mal zu Gemüte führen werde 😉

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6 Kommentare zu „Auf ein neues

  1. Herzlichen Glückwunsch!!! Juchu noch jemand schwangeres zum austauschen 🙂 ich mag deinen Blog, hab vorhin mal alles von deiner ersten SS nachgelesen, damit ich weiß, was noch so auf mich zukommt. Deinen Geburtsbericht finde ich beeindruckend und die Gründe gegen eine Geburt im KH kann ich voll nachvollziehen. Wir wünschen uns eine Geburt im Geburtshaus und die Reaktionen der anderen und die Beweggründe unsererseits sind ähnlich.

    1. Glaube ich gerne (das mit den Reaktionen der anderen), ein Geburtshaus wäre wohl auch bei mir beim ersten Kind eine Alternative gewesen, wenn es hier eins geben würde… Aber ich bin ja schon froh das es wenigstens eine Ausserklinisch arbeitende Hebamme gibt! Wäre ja eigentlich schlimm wenn man so Alternativlos wäre und ins Krankehaus MUSS…
      Freu mich eine Mit-Schwangere unter meinen Leserinnen zu haben (Hab bei dir gleich mal das „Folgen“-Häckchen gesetzt ;-)) aber du bist ja schon ein paar Wochen weiter als ich oder?

      1. Ja ich bin in der 25. Woche. Das mit den Hebammen wird hier auch schwieriger. Es gibt eine, die nur Haus Geburten macht und sechs arbeiten im Geburtshaus, wovon derzeit nur zwei Geburten machen und nächstes Jahr nur noch eine. Irgendwann gibt es keine Auswahl mehr. Wir wohnen zu weit weg, 45 km zum Geburtshaus und KH, das wäre mir zu riskant.

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