Hummel

Wendung

Puh. Ich hatte heute einen wahrlich anstrengenden Tag.

Heute Vormittag kam meine Hebamme vorbei. Wir haben den Termin von gestern und unsere Optionen bezüglich der Lage der Hummel besprochen. Sie sprach noch einmal die Möglichkeit einer äußeren Wendung an, und meinte gleich wenn das in Frage kommt, sollte ich mich besser schnell darum kümmern. Sie war dann so nett und hat bei dem Spezialisten angerufen, von dem sie mir schon erzählt hatte. Der erklärte sich dann auch gleich bereit uns noch heute zumindest anzusehen, ob überhaupt eine äußere Wendung in Frage kommt oder irgendwelche Faktoren dagegen sprechen.

Nach einiger Hektik (meine Schwiegereltern mussten noch zum Bahhof, das Mäuschen musste was Essen, Sachen mussten gepackt werden usw) waren wir dann auch recht schnell am frühen Nachmittag auf dem Weg nach Münster.

Dort angekommen (nach etwa 1,5h Fahrt!), sind wir direkt zum Kreissaal gegangen, wie wir sollten, wo wir dann von einer Ärztin empfangen wurden, die erstmal einen Ultraschall machte. Sie vermaß die Hummel noch einmal (und kam ebenfalls auf 3200-3300g) schaute nach der Position der Plazenta und der Nabelschnur. Die Hummel hatte sich bis dahin übrigens wieder komplett in die BEL begeben. Die Ärztin war sehr zufrieden, und zeigte sich zuversichtlich, dass Dr. G. die Drehung schon heute machen würde, wo wir doch schon den weiten Weg auf uns genommen haben. Es spräche nichts dagegen, und die Hummel ließ sich gute bewegen (was wohl auch daran liegt, dass das Mäuschen so viel gößer war).

Es wurde dann noch eine halbe Stunde CTG geschrieben, das war ok und ohne Wehen. Dann kam Dr. G. dazu und schaute sich alle Ergebnisse an, machte selbst noch einen Ultraschall und klärte mich anschließend über Risiken der Drehung auf. Er sagte ebenfalls dazu, dass er die Drehung seit über 25 Jahren macht, und noch nie sei es dabei zu schweren Komplikationen gekommen. Im Anschluß wird man noch für eine Stunde per CTG überwacht, um sicher zu gehen das alles OK ist.

Wir entschieden uns also dazu es tatsächlich gleich zu probieren. Ich war ehrlich ganz schön nervös!

Mir wurde ein Mittel gespritzt, das kurzfristig die Gebärmutter entspannt und Wehen unterdrückt. Und dann gings los. Ein fester Griff an den Po der Hummel, und dann wurde der Kopf rüber geschoben. Keine 15 Sekunden dauerte das ganze, und die Hummel lag mit dem Kopf unten. Laut Aussage von Dr. G. ging das wirklich leicht und Problemlos. Ich hatte keine Schmerzen dabei, es hat halt nur ordentlich gedrückt. Danach wurde dann eben noch 1h CTG gecshrieben, das absolut tadellos war, noch einmal mit US geschaut ob der Kopf auch wirklich unten ist (ist er) und dann konnten wir wieder gehen.

Und so schnell hat sich das Thema (erst mal) wieder erledigt. Ich soll sie jetzt mit beiden Händen an den Seiten vom Bauch festhalten, sollte sie sich stark bewegen, damit sie sich nicht zurückdreht. Ich hoffe ehrlich sie kommt nicht auf so doofe Ideen.

Erstaunlich finde ich, das die Hummel tatsächlich viel kleiner zu sein scheint als das Mäuschen. Ich bin wirklich gespannt ob das stimmt, und mit welchen Maßen sie rauskommen wird. Sollte sie wirklich so „klein“ sein, wird die Geburt ja fast ein Spaziergang werden verglichen mit dem Mäuschen 😉 Schön wäre es ja…

Bin gespannt was die restlichen Tage/Wochen noch für überraschungen bereithalten werden….

 

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6 Kommentare zu „Wendung

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