Aupair

Aupair

Der Mäuschen-Papa ist vor wenigen Monaten versetzt worden, ins etwa 300km entfernte Kassel. Zum Glück für uns muss er nicht die ganze Woche dort sein, sondern kann von seinem bisherigen Arbeitsplatz aus arbeiten. Dennoch ist er mindestens eine Nach weg um zwei tage in Kassel zu arbeiten. Zusätzlich bringt die andere Tätigkeit mehr Dienstreisen mit sich. Wir drei Mädels sind also wesentlich häufiger allein als bisher. Nicht schön, aber auch nicht zu ändern.

Da ich für meine Tätigkeit als Trageberaterin (die eigentlich ganz gut anläuft), langsam eine Betreuung für die flügge gewordene Hummel brauche (ich kann mich echt nicht mehr konzentrieren wenn sie Wohnungen von lieben Erstlings-Mamas auseinander nimmt), die Hummel aber nicht, nur um terminlich flexibel zu bleiben, in eine nahezu Vollzeit-Betreuung geben will (die ich in Ebbe-Zeiten dann ja auch gar nicht brauche), haben wir uns dazu entschlossen ein Aupair-Mädchen bei uns aufzunehmen.

Anfangs fand ich die Vorstellung wirklich sehr gewöhnungsbedürftig, dann habe ich aber schnell die vielen Vorteile gesehen, die das mit sich bringen wird. Ich kann flexibel Termine vergeben und weiß Hummel und auch Mäuschen trotzdem immer gut betreut, und zwar durch jemanden, der schnell wie ein weiteres Familienmitglied sein wird. Jemand den sie gut kennen, der bei uns zu Hause ist. Also für mich keine „Fremd“-Betreuung in dem Sinne, und schon deshalb attraktiv. Darüber hinaus kann ich endlich wieder regelmäßig mit meinem Mann ausgehen, ohne einen extra Babysitter organisieren zu müssen. Und ich habe jemanden der mir zusätzlich noch bei kleineren Aufgaben im Haushalt zur Hand geht, sodass ich die freie Zeit auch wirklich intensiv mit meinen Kindern genießen kann, und nicht dann noch den ganzen Haushalt schmeißen muss.

Natürlich hat man dafür eine zunächst völlig fremde Person im eigenen Haus leben. Aus einer anderen Kultur und anderen Gewohnheiten. Aber auch das kann ja sehr interessant und spannend sein.

Wir haben uns also vor einigen Wochen mit einer Agentur zusammen getan um ein Aupair für uns zu finden. Und schon bei den ersten Vorschlägen war „unser“ Mädchen dabei. Sie heißt Rita, ist 24 jahre alt, kommt aus Nepal und ist einfach lieb. Sie sieht unheimlich sympatisch aus und hat aus der eigenen Familie schon viel Erfahrung mit Kindern gesammelt. Neben Deutsch spricht sie auch noch Englisch (beides nicht wahnsinnig gut, aber zum Verständigen reicht es.)

Der Visums-Antrag läuft zur Zeit (und ist hoffentlich noch diese Woche durch), und am Samstag haben wir das erste mal mit ihr geskyped. Das war zunächst etwas holprig, aber nach dem wir herausgefunden haben, auf welcher Ebene wir am besten kommunizieren können lief es eigentlich ganz gut. Das Gespräch mit ihr hat es irgendwie plötzlich viel realer gemacht. Vielleicht auch weil sie erzählt hat, dass sie ihren Flug schon gebucht hat, und das sie am 01.01. bei uns sein wird! Das sind jetzt nur noch zwei Wochen! Ich bin jetzt also gerade dabei ihr zukünftiges Zimmer schön herzurichten, damit sie sich auch wirklich hier wohl fühlt und einige Informationen über Haus, Familie, Regeln und Aufgaben für sie zusammen zu schreiben um ihr den Einstieg zu erleichtern.

Nächsten Samstag Skypen wir wieder mit einander, ich bin gespannt ob ihr Visum dann schon da ist!

Ich bin auf jeden Fall sehr aufgeregt und freue mich drauf Rita kennenzulernen. Ich bin gespannt was da noch so auf uns zukommt, nächstes Jahr 🙂

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2 Kommentare zu „Aupair

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