Bärchen

Unverhofft kommt oft… oder aller Guten Dinge sind Drei ;-)

„An meinem 30. Geburtstag möchte ich drei Kinder haben, oder mindestens mit dem 3. Schwanger sein“ konnte man (bevor die Hummel das Licht der Welt erblickte 😉 ) immer wieder von mir hören. Und dann kam die Hummel, und war mit ihrer wahrlich energiegeladenen (und wenig schlafenden) Art so herausfordernd für mich, dass der Wunsch nach einem weiteren Kind erst einmal in weite Ferne rückte. Ich war mir sicher, irgendwann würde er zurück kommen, doch dem war nicht so.

Nicht, dass ich nicht gerne noch einmal schwanger werden, eine Geburt erleben oder den Zauber der ersten Zeit genießen wollte. Doch die Anstrengungen, die mit so einem kleinen Baby (und zusätzlich zwei größeren Geschwistern) anstehen würden, für die konnte ich mich beim besten Willen nicht bewusst entscheiden.

Tja, aber Unverhofft kommt ja bekanntlich oft.

Und so kam es, dass ich letztes Jahr im Dezember völlig unerwartet auf meine Periode wartete. Während eines Kurzurlaubs in Hamburg Mitte Dezember testete ich dann positiv, und war ganz ehrlich total baff, um nicht zusagen geschockt. Die erste Nacht konnte ich so gut wie nicht schlafen, so viel ging mir im Kopf umher.

Doch schon nach sehr kurzer Zeit setzte die Freude ein, und mir wurde klar, durch diesen kleinen „Unfall“ komme ich um den Umstand herum, mich bewusst für die Anstrengungen entscheiden zu müssen, und kriege trotzdem noch einmal Schwangerschaft, Geburt und die schöne Babyzeit 😉

Auch der Mäuschen-Papa hat sich (anders als ich erwartet hätte) gleich sehr gefreut (und war eigentlich schon bevor der Test positiv wurde sehr positiv eingestellt).

An Weihnachten habe ich es dann schon dem Mäuschen und der Hummel erzählt, und vor allem das Mäuschen ist ganz Feuer und Flame und freut sich riesig auf ihr Geschwisterchen. Beide Mädels achten seitdem viel mehr auf mich, und das Mäuschen sorgte richtig niedlich für mich und das Baby und bringt mir immer mal ein bisschen Obst oder ähnliches zum Essen, damit das Baby gut wachsen kann. Ich freu mich echt riesig darauf zu sehen wie die beiden (nochmal) große Schwestern werden, vor allem, weil es beide soviel bewusster erleben werden, als das Mäuschen bei der Hummel damals.

Die ersten Wochen hatte ich leider sehr mit Übelkeit zu kämpfen, und das auch noch den ganzen lieben langen Tag. Eigentlich half da nur sehr regelmäßig etwas zu essen, aber bloß nicht zu viel…. Das ist nun seit zwei drei Wochen deutlich besser, dafür bin ich nun unglaublich müde, kaum auszuhalten. Ich hab immer wieder recht niedrigen Blutdruck und mir ist entsprechend schwindelig. Aber auch das wird sicher irgendwann besser werden (hoff ich)… Das Stillen ist leider sehr unangenehm geworden, zum Glück stillt die Hummel nur noch zum einschlafen und irgendwann in den Morgenstunden, mehr würde ich glaub ich auch nicht aushalten… Milch ist eh schon lang nicht mehr da, dass stört die Hummel aber nicht im geringsten…

Meine Frauenärztin Frau O. die mich in den letzten beiden Schwangerschaften begleitet hat, hat nun scheinbar keine Kapazitäten für mich frei, sodass ich zu einer anderen Ärztin der Gemeinschaftspraxis „musste“, der Frau G. Das gute daran ist, sie ist einer Hausgeburt gegenüber zumindest neutral eingestellt und hat auch überhaupt nichts dagegen, dass ich nur die 3 Ultraschall Untersuchungen bei ihr machen werde und die restliche Vorsorge meine Hebamme übernimmt. Das fällt mir auch ehrlich nicht schwer, denn die sympatischste ist Frau G. nicht… Frau O. war da doch deutlich herzlicher und ich bin immer gerne zu ihr gegangen, auch wenn man über einige Dinge halt sehr diskutieren musste und durchgehend merkte, dass sie mit einer Hausgeburt ganz und gar nicht einverstanden war.

Ich bin nun in der 13.SSW (ET ist am 1.9.) und den ersten Ultraschall (nach dem zur Feststellung der Schwangerschaft in der 9.SSW) haben wir letzte Woche gehabt:

110-10-2-17-4

Am 31.3. findet dann auch schon der 2. Ultraschall statt. Dazwischen wird meine Hebamme einmal zur Vorsorge zu mir kommen. Darauf freue ich mich schon sehr 🙂

Zur Zeit warten wir drauf, ob unser nächstes Aupair ein Visum bekommt und damit dann auch ausreisen darf (das ist leider keine Selbstverständlichkeit) und suchen eines neues, größeres Auto für uns.

Es wird auf jeden Fall wieder spannend bei uns 🙂

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2 Kommentare zu „Unverhofft kommt oft… oder aller Guten Dinge sind Drei ;-)

  1. Ich freue mich für Dich. Da hat einfach jemand gemerkt, dass Ihr noch nicht komplett seid und sich ganz frech eingenistet 😉 ❤

  2. Gratuliere ganz herzlich! ❤ 🙂
    Ich habe es beim 3. Kind auch so gemacht, dass ich eine (Beleg)hebamme hatte, die mich in der SS, während der Geburt (ich liebäugelte auch mit einer Hausgeburt aber es passte dann doch irgendwie nicht) und im Wochenbett begleitete.
    Wünsche Dir eine wunderschöne Schwangerschaft und lese gerne weiterhin mit 🙂

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