Bärchen · Kinder

Querkopf

Mein kleines Bärchen scheint ein rechter Sturkopf zu sein. Er will einfach nicht in einer vernünftigen Position liegen bleiben. Also eigentlich will er in überhaupt keiner Position liegen bleiben. Er dreht sich hin und her, mal Kopf rauf, mal Kopf runter, und dazwischen immer schön Quer.

Ich bin jetzt in der 36.Schwangerschaftswoche, noch 4,5 Wochen bis zum ET. Das er überhaupt noch viel Platz hat sich ständig zu drehen find ich erstaunlich. Vor allem wenn er zwischendurch quer liegt ist es echt unangenehm, keine Ahnung wie ihm das gefallen kann…

Bei mehrgebährenden scheint es ja häufiger vorzukommen, teilweise drehen sich die Babys dann auch noch bis die Wehen einsetzen. Da kann ich gerne drauf verzichten. Allerdings hab ich Zur Zeit ja kaum Möglichkeiten etwas zu tun, denn da er so viel Platz hat würde er sich vermutlich eh wieder richtig drehen, sollte er in eine Schädellage gebracht werden, auf welche Weise auch immer.

Es ist auch nicht so, dass er gar nicht in Schädellage könnte, gestern Abend nach dem Geburtsvorbereitungskurs hat meine Hebamme die Lage nochmal gecheckt und da lag er tatsächlich mal so richtig gerade in Schädellage. Kann er also durchaus. Heute morgen war er aber schon wieder quer 😦

So langsam mach ich mir natürlich meine Gedanken dazu. Und leider fühl ich mich recht hilflos. Denn ich kann eigentlich nur warten, dass er sich irgendwann mal in eine stabile Position begibt, welche das dann auch sein mag. Wenn es dann die Beckenendlage ist, kann ich DANN über Wendungs-Möglichkeiten nachdenken. Meine Hebamme hat zum Beispiel eine Heilpraktikerin gefunden, die die Babys per Fußreflexzonenmassage dreht. Klingt voll verrückt wäre aber einen Versuch Wert. Würde das nicht klappen, würde ich wohl wieder eine Äußere Wendung ausprobieren, wie bei der Hummel damals.

Sollte er sich NICHT in eine stabile Position begeben, ja dann steh ich bissl doof da. Ich könnte nur warten bis die Wehen einsetzen und mich dann überraschen lassen wie er dann liegt. Quer wäre dann natürlich die schlechteste aller Möglichkeiten und würde bedeuten ich kriege definitiv einen Kaiserschnitt. Liegt er in Beckenendlage ist die Frage in welches Krankenhaus fahre ich und versuche ichs mit einer spontanen Entbindung oder wirds auch dann ein Kaiserschnitt? Im Besten Fall liegt er dann natürlich mit dem Kopf nach unten und ich kann ganz entspannt zu Hause bleiben. Das ich das aber möglicherweise erst weiß wenn es dann soweit ist nervt ziemlich.

Ich hoffe echt, das Bärchen legt sich bald mal auf eine stabile Schädellage fest. Drückt mir die Daumen (und falls ihr noch schlaue Tipps habt, oder auch so ein drehfreudiges Baby hattet, bitte her mit euren Erfahrungen!)

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