Bärchen · Hummel · Kinder · Mäuschen

Wochenbett-Bericht – Von Bauchweh, Baby-TÜV und verliebten Schwestern

Wochenbett. Zwischen Himmel und Hölle könnte man sagen. So rein körperlich betrachtet ist das Wochenbett echt kacke (zumindest bei mir), dank wirklich grauslig fieser Nachwehen, die es beim dritten Kind echt in sich haben, geschwollenen Brüsten durch den Milcheinschuss (der schon vorgestern bei mir begann) und permanenter Müdigkeit und Erschöpfung ist diese Zeit sicher kein Zuckerschlecken… Aaaber dieses super süße, duftende, warme Büdelchen Mensch auf der Brust liegen zu haben, und den ganzen Tag nichts anderes zu tun als zu kuscheln (und zu stillen und zu wickeln und ab und zu zu schlafen) ist soooo schön, da kann man den ganzen andern Krsm fast vergessen.

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Hat Mutter Natur wohl ganz schlau eingerichtet 😉

Fürs Bärchen waren die letzten Tage auch nicht immer ganz leicht, denn die Darmumstellung nach dem Milcheinschuss hat bei ihm vorgestern Abend für einige Stunden für ziemliche Bauchweh gesorgt und er hat wirklich viel geschrien, was er sonst so gar nicht tut bisher.

Das war eine wirklich anstrengende und fiese Nacht, die ich nicht so schnell wieder brauche. Zum Glück wars in der letzten schon viel besser. Er war zwar auch oft wach und brauchte teilweise ne weile bis er wieder in den Schlaf gefunden hatte nach dem ganzen Still-und-wickel- Prozedere, aber wenigstens hat er nicht so geschrien.

Was im Moment ein bisschen öanstrengend ist, ist das er immer dann sein großes Geschäft erledigt, wenn er beim stillen gerade am einschlafen ist. Ist Nachts nicht so super. Aber das wird sich hoffentlich noch verändern 😉

Apropos Stillen, das Bärchen ist das erste meiner Kinder das sofort problemlos stillt. So richtig super mega toll ohne ein klitze kleines Problem dabei. Ich habe keine schmerzenden Brustwarzen, brauche keine Hütchen, und das Bärchen dockt quasi vollkommen alleine an, ohne das er viel Hilfe braucht. Das ist vor allem nachts sehr angenehm, weil ich nicht viel Licht brauche uns sogar im liegen recht leicht stillen kann. Das brauchte bei den beiden großen etwas mehr Übung.

Da er so gut trinkt nimmt er auch schon wieder gut zu und es fehlt nicht mehr viel bis zum Geburtsgewicht. (Heute hsben wir nicht gewogen, also vielleicht hat er es auch schon).

Gestern hatten wir dann den Baby-TÜV im Haus, sprich die Kinderärztin kam zur U2 zu uns. Die war auch absolut zufrieden mit dem Bärchen, den TÜV hat er also bestanden 😉

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Das Mäuschen und die Hummel sind wirklich total verliebt in ihr Brüderchen, die Hummel knutscht ihn den ganzen Tag, das Mäuschen möchte ihn am liebsten heiraten. Morgens gibts Streit wer sich nebens Bärchen legen darf und Abends darüber wer den Kopf vom Bärchen beim Treppenfoto auf dem Schoß haben darf. Das Mäuschen hilft mir wo sie kann und ist richtig stolz wenn sie kleine Dinge tun darf, wie die Windel öffnen oder schließen, den Topf vom abhalten ausleeren oder mir ein Tuch bringen etc.

Die Hummel habe ich seit der Geburt noch nicht wieder gestillt, und wenn ich es durchhalte wird das auch so bleiben. Die ersten Tage wollte ich nicht, weil die Nachwehen beim stillen noch mal schlimmer waren, und da allein die Vorstellung sie ran zu lassen Bauchschmerzen bei mir verursachte. Und nun sind die Brüste wegen dem Milcheinschuss so empfindlich, das ich sie nicht trinken lassen mag, weil sie einfach zu zappelig ist dabei. Die Milch die ich jetzt aber ab und an pumpe um den argen druck loszuwerden darf sie dann trinken, das findet sie super.

Sie ist zwar schon echt traurig drüber das sie nicht aus der Brust trinken darf, aber versteht auch das ich dann mehr schmerzen hätte und sie kann ja auch ganz gut ohne einschlafen (wenn sie die „Milch“ streicheln darf). Es dauert halt nur länger bis sie eingeschlafen ist, aber ich hab die Hoffnung dass sich das noch reguliert. Solange es weiter so gut klappt, werde ich nicht wieder anfangen sie zu stillen.

Soweit mein Bericht aus dem Wochenbett, getippt am Handy beim abendlichen Dauerstillen, garantiere also nicht für Fehlerfreiheit 😉

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2 Kommentare zu „Wochenbett-Bericht – Von Bauchweh, Baby-TÜV und verliebten Schwestern

  1. Darf ich fragen, warum Du nicht Tandem stillen möchtest? Ich habe nur Positives gehört… eine Bekannte hatte so keine Probleme mit dem Milcheinschuss, für die Geschwister war’s wohl auch super… also grad am Anfang. Danach lässt ja dies Interesse beim älteren Kind meist eh nach. Und die Schmerzen ja hoffentlich schon vorher 😉 Aber ich weiss gar nicht, wie oft Du vor der Geburt überhaupt noch gestillt hast etc. Reine Neugier, ob es einen spezifischen Grund gibt weil ich es mir so gewünscht hatte und sich meine Grosse dann aber schon während der Schwangerschaft abgestillt hatte und nach der Geburt auch null Interesse zeigte…

    1. Ich wollte die Hummel eigentlich schon lange abstillen. Für mich wars einfach nicht mehr schön sie zu stillen, denn meistens war sie sehr unruhig und zappelig dabei, hat mir ihre Knie in den Bauch gerammt, an der freien Brust geknibbelt und seit dem ich schwanger war, waren auch die Brustwarzen sehr empfindlich und das stillen entsprechend unangenehm. Gestillt haben wir nur noch zum einschlafen abends, und das auch nicht jeden Tag. Oft war es kaum ein Problem sie ohne stillen ins Bett zu bringen, es dauerte dann nur länger bis sie schlief. Das war mir in den letzten Schwangerschaftswochen aber zu viel, und so hat sie wieder jeden Abend zum einschlafen gestillt, weils zwar unangenehm aber schneller war.
      Ich hab mich vorher nicht festgelegt, ob ich Tandem stillen will oder nicht. Da war ich eigentlich die ganze Zeit über sehr zwiegespalten. Einerseits ist es natürlich angenehm beim Milcheinschuss, wenn die große den Druck weg trinken kann, andererseits ist die Hummel recht fordernd was die Brust angeht und auch jetzt ohne trinken muss sie die Brust zumindest streicheln um zu schlafen. Wenn der Kleine dann zur gleichen Zeit auch trinken will oder ne unruhige Phase hat und weint ist das gar nicht einfach und ich hab das Gefühl mich zerreißen zu müssen. Das wäre mit stillen sicher noch schwerer.
      Ich hätte aber auch nicht gedacht, dass ich die Hummel nach der Geburt gar nicht stillen lassen will. Das war nicht geplant, aber es ging aufgrund der Schmerzen einfach nicht anders.
      Mittlerweile könnte ich mir durchaus vorstellen sie wieder stillen zu lassen, aber sie fragt nicht danach, und ich denke es ist besser so.

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